Tipps zur optimalen Baufinanzierung
Gerade in Zeiten der Krise der gesetzlichen Rentversicherung werden Immobilien als Absicherung für den Ruhestand immer wichtiger. Der Weg zu den eigenen vier Wänden ist jedoch nicht immer einfach, deshalb sollten Sie unbedingt folgende Punkte beachten:
1. Verfügen Sie über genügend Eigenkapital?
Den Grundstein können Sie bereits in frühester Jugend legen. Mit der ersten Lehrstelle oder dem ersten Beruf stehen Ihnen in der Regel Vermögenswirksame Leistungen zu. Investieren Sie dieses Geld in einen klassischen Bausparvertrag. Trotz der aktuell niedrigen Finanzierungszinssätze sollten Sie darauf achten, dass Ihr Eigenkapitalanteil bei 25 bis 30 Prozent der Anschaffungskosten liegt.
2. Wer ist der ideale Finanzierungspartner?
Hier gilt die goldene Regel: Verlassen Sie sich nie auf nur ein Angebot! Ob Hausbank, Bausparkasse oder Versicherungsmakler, sie wollen in der Regel nur eines: Ihr Geld. Deshalb holen Sie mehrere Angebote ein und überprüfen Sie diese zusammen mit unabhängigen Experten.
3. Welche staatlichen Fördermittel kann ich bekommen?
Obwohl der Staat die Eigenheimzulage gestrichen hat, gibt es immer noch eine Vielzahl von Fördermöglichkeit, wie zum Beispiel zinsverbilligte oder zinslose Darlehen. Besonders kinderreiche Familien werden von einigen Bundesländern gefördert. Hier sollten Sie also unbedingt Kontakt zu den Fachstellen in Ihrer Kommune und Ihrem Bundesland aufnehmen. Zudem wird auch das umweltfreundliches Bauen gefördert.Ein wichtiger Ansprechpartner ist hier die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die ebenfalls zinsgünstige Baukredite und KfW Fördermittel anbietet.
4. Lohnt sich Eigenleistung beim Bau?
Sie haben “zwei linke Hände”, kaum Zeit und einen kleinen Freundeskreis? Dann Finger weg von einem hohen Anteil von Eigenleistungen. Das unsachgemäße Ausführen von Handwerksleistungen führt zu hohen Folgekosten. Auch wenn die Banken Eigenleistungen in Höhe von bis 15 Prozent akzeptieren, sollten Sie die Arbeit den Profis überlassen.
5. Überprüfen Sie die eigene Belastungsgrenze Belastungsgrenze
Wieviel Geld benötige ich für meine monatlichen festen Ausgaben? Habe ich Spielraum für plötzliche Sonderausgaben? QWie viel kann ich in die Schulden-Rückzahlung zahlen? Das alles sind enorm wichtige Fragen. Unser Tipp: Führen Sie bereits einige Monate vor dem Baubeginn ein Haushaltsbuch in dem Sie regelmäßig Einnahmen und Ausgaben gegenüber stellen. So haben Sie schnell einen Überblick über Ihren finanziellen Spielraum.
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